Sozialwohnungen sind günstiger als der freie Markt — den Zugang öffnet ein Schein, den viele für sich gar nicht in Betracht ziehen.
Wann es nicht infrage kommt: Die Grenzen setzt jedes Bundesland selbst, teils sogar jede Stadt. Wer knapp darüber liegt, sollte trotzdem nachfragen — vielerorts gibt es gestaffelte Stufen.
Die Einkommensgrenzen legt jedes Bundesland selbst fest, teils sogar jede Stadt. Deshalb gibt es keine bundesweite Zahl — wohl aber feste Regeln, wie gerechnet wird.
| Was zählt | Wirkung |
|---|---|
| Zahl der Haushaltsmitglieder | je Person steigt die Grenze deutlich |
| Kinder im Haushalt | zusätzliche Freibeträge |
| Schwerbehinderung, Schwangerschaft | eigene Freibeträge, teils vorrangige Vergabe |
| Werbungskosten, Unterhalt | werden vom Einkommen abgezogen |
Weil so viel abgezogen wird, liegen mehr Haushalte unter der Grenze, als sie selbst vermuten. Die Nachfrage beim Wohnungsamt kostet nichts.
Ein paar Fragen in normalem Deutsch, keine Anmeldung, kein Konto.
Alles bleibt auf Ihrem Gerät.
Zuständig ist das Wohnungsamt Ihrer Stadt oder Gemeinde. Welche Stelle das bei Ihnen ist, findet die App über Ihre Postleitzahl — hinterlegt sind 798 Behörden und 12.815 Postleitzahlen.
Wichtig zum Termin: Der Schein gilt meist ein Jahr. Er sollte da sein, bevor die passende Wohnung gefunden ist — ohne ihn wird nicht vermietet, und das Verfahren dauert oft mehrere Wochen.
Nein. Geförderte Wohnungen unterscheiden sich baulich nicht von anderen — sie haben nur eine gedeckelte Miete und dürfen an Berechtigte vergeben werden.
Je nach Kommune eine kleine Verwaltungsgebühr, oft unter 20 Euro. Wer Grundsicherungsgeld bezieht, wird davon meist befreit.
In der Regel im ganzen Bundesland. Wer über die Landesgrenze zieht, braucht einen neuen Schein am Zielort.
Das regeln die Länder unterschiedlich. Fragen Sie beim Wohnungsamt direkt nach — der Unterschied kann über die Grenze entscheiden.