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Hilfe, die ankommt

Arbeitslosengeld: Was nach dem Job gezahlt wird

Arbeitslosengeld ist eine Versicherungsleistung — es wird aus eingezahlten Beiträgen finanziert und hat nichts mit Bedürftigkeit zu tun.

Wichtiger Hinweis: Sozialfuchs ist ein privates Angebot der EHV GmbH. Wir sind keine Behörde, gehören zu keinem Amt und sind von keiner staatlichen Stelle beauftragt. Über Ihre Leistungen entscheidet allein die Agentur für Arbeit. Amtliche Quellen: arbeitsagentur.de · bmas.de

Wer Arbeitslosengeld bekommen kann

Wann es nicht infrage kommt: Wer die Beitragszeiten nicht erreicht oder länger als die Bezugsdauer arbeitslos ist, bekommt kein Arbeitslosengeld. Dann greift das Grundsicherungsgeld, das nach anderen Regeln berechnet wird.

Wie viel dabei herauskommt

Arbeitslosengeld richtet sich nach dem früheren Verdienst, nicht nach Bedürftigkeit. Gerechnet wird aus dem Entgelt der letzten zwölf Monate.

LageAnteil vom früheren Nettoentgelt
ohne Kindrund 60 Prozent
mit mindestens einem Kindrund 67 Prozent

Wie lange gezahlt wird, hängt von Beitragszeit und Alter ab — von sechs Monaten bis zu zwei Jahren. Wohngeld kann zusätzlich beantragt werden, denn im Arbeitslosengeld sind die Wohnkosten nicht enthalten. Reicht beides nicht, kommt ergänzend Grundsicherungsgeld infrage.

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Was Sie für den Antrag brauchen

Wo Sie Arbeitslosengeld beantragen

Zuständig ist die Agentur für Arbeit. Welche Stelle das bei Ihnen ist, findet die App über Ihre Postleitzahl — hinterlegt sind 798 Behörden und 12.815 Postleitzahlen.

Wichtig zum Termin: Die Arbeitsuchend-Meldung muss spätestens drei Monate vor dem Ende des Arbeitsverhältnisses erfolgen — bei kurzfristiger Kündigung innerhalb von drei Tagen. Wer das versäumt, riskiert eine Sperrzeit. Die Meldung geht auch online.

Häufige Fragen

Wie hoch ist das Arbeitslosengeld?

Es richtet sich nach dem früheren Nettoverdienst: rund 60 Prozent, mit Kind rund 67 Prozent. Die Agentur rechnet den genauen Betrag aus dem letzten Jahr aus.

Wie lange wird gezahlt?

Das hängt von Beitragszeit und Alter ab — von sechs Monaten bis zu zwei Jahren bei älteren Versicherten mit langer Beschäftigung.

Was passiert bei eigener Kündigung?

Es kann eine Sperrzeit von bis zu zwölf Wochen geben. Wer einen wichtigen Grund hatte — etwa Mobbing, Umzug zur Familie oder gesundheitliche Gründe —, sollte ihn belegen.

Kann ich zusätzlich Wohngeld bekommen?

Ja. Arbeitslosengeld schließt Wohngeld nicht aus — anders als das Grundsicherungsgeld, bei dem die Wohnkosten schon enthalten sind.

Das könnte für Sie auch infrage kommen:
Grundsicherungsgeld 2026 · Wohngeld 2026 · Bildung und Teilhabe
Rechtsstand: 1. Juli 2026 · Alle Beträge sind unverbindliche Schätzungen auf Grundlage der angegebenen Werte. Sozialfuchs erbringt keine Rechtsberatung im Sinne des Rechtsdienstleistungsgesetzes; über Ihren Antrag entscheidet die zuständige Stelle. Kostenlose persönliche Beratung erhalten Sie bei Caritas, Diakonie, AWO, VdK, SoVD und VAMV.